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Aktionsplan Luftreinhaltung und Klimaschutz Stadt Luzern

Mit einem konsequenten Vollzug der bestehenden Umweltschutzgesetze, der Umsetzung verschiedener lufthygienisch wirksamer Massnahmen und den Aktivitäten im Rahmen des Energiestadt-Prozesses hat die Stadt Luzern bereits einiges zum Schutz des Klimas und zur Reinhaltung der Luft unternommen. Dennoch bleiben die Luftverschmutzung und die Klimaerwärmung bedeutende Probleme. In der Stadt Luzern lebt rund ein Drittel der Bevölkerung in Gebieten mit über-schrittenem Stickstoffdioxid- und Feinstaub-Jahresgrenzwert. Die Ozonbelastung ist flächendeckend zu hoch. Die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung sind gravierend und mit Kosten von rund 50 Mio. Franken im Jahr verbunden. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung und der globalen Klimaerwärmung. Einerseits…

Klima- und Luftschadstoffe – zweifacher Effekt mit den richtigen Massnahmen

Eine Verbesserung der Luftqualität und eine Verringerung der Klimaerwärmung sind momentan zwei der dringendsten ökologischen Herausforderungen. Die kurzlebigen Klimaschadstoffe (SLCPs, Short Lived Climate Pollutants) Russ, Ozon, Methan und HFKW besitzen sowohl ein Klimaerwärmungs- als auch ein Luftschadstoffpotenzial. Mit geeigneten Massnahmen können sowohl bei der Luftqualität als auch bei der Klimaerwärmung Verbesserungen erreicht werden. Deshalb sind Massnahmen an diesen Emissionsquellen sehr effizient und rechnen sich sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Der Bericht, der in Zusammenarbeit mit der Climate & Clean Air Coalition to Reduce Short-Lived Climate Pollutants (CCAP) erstellt wurde, zeigt, dass Interventionen zur Verringerung von kurzlebigen Klimaschadstoffen u.a. zur Lebensmittelsicherheit…

Aktualisierung Massnahmenpläne Lufthygiene

Trotz beachtlicher Erfolge ist in den letzten zehn Jahren das Ziel einer guten Luftqualität noch nicht erreicht. Dies belegen die immer noch zu beobachtenden Grenzwertüberschreitungen bei den Luftschadstoffen Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub (PM10). Das Ozon bildet sich aus Vorläuferschadstoffen wie den Stickoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen (beispielsweise Treibstoffe und Lösungsmittel). Als Auslöser der photochemischen Ozonbildung spielt das Wetter eine bedeutende Rolle, letztlich ist Sommersmog aber eine Folge des immer noch zu hohen Ausstosses an Vorläuferschadstoffen in die Luft. Diese müssen deshalb nochmals deutlich reduziert werden. In verkehrsreichen Quartieren einer Stadt und an Hauptverkehrsachsen ist die PM10-Belastung insbesondere durch Auspuff-Emission von…